Neuer Saal

Ständiger Rat der OSZE

Deutschland und die Europäische Union in der OSZE

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist aus der 1975 mit der Schlussakte von Helsinki zu Ende gegangenen Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) hervorgegangen. Die offizielle Umbenennung der KSZE zur OSZE wurde am 1. Januar 1995 wirksam.

Die OSZE ist mit 57 Teilnehmern die einzige sicherheitspolitische Organisation, in der alle europäischen Länder, die Nachfolgestaaten der Sowjetunion, die USA und Kanada vertreten sind.

Die OSZE verfolgt einen umfassenden Sicherheitsansatz, der militärisch-politische, Wirtschafts- und Umwelt- sowie Menschenrechtsfragen miteinander verbindet. Dimensions-übergreifende Fragen, wie transnationale Bedrohungen durch Kriminaltät, Terrorismus u.ä sowie Aspekte des Umgangs mit Konflikten kommen hinzu.

In den wöchentlichen Sitzungen des Ständigen Rates sowie des für militärische Fragen zuständigen Forums für Sicherheitskooperation (FSK) verhandeln die Teilnehmerstaaten Fragen der Umsetzung und Einhaltung ihrer im Rahmen der OSZE eingegangenen Verpflichtungen und treffen damit verbundene Entscheidungen. Deutschland bringt seine Positionen betreffend die OSZE in aller Regel im Rahmen gemeinsamer EU-Erklärungen ein, die wöchentlich zwischen den OSZE-Delegationen der EU-Mitgliedstaaten in Wien abgestimmt und im Ständigen Rat bzw. im FSK vorgetragen werden.

Einmal jährlich tagt der OSZE Ministerrat im Land des jeweils für ein Jahr bestimmten OSZE Vorsitzes. In besonderen Fällen, zuletzt im Jahr 2010, kann auch ein OSZE Gipfel der Staats- und Regierungschefs einberufen werden.

Die 57 Teilnehmerstaaten der OSZE

EU Erklärungen im Ständigen Rat und im Forum für Sicherheitskooperation

Weitere detaillierte Informationen auf der Webseite des Auswärtigen Amtes

Regionalseminar zum Verhaltenskodex für den Ostseeraum

OSZE-Verhaltenskodex zu politisch-militärischen Aspekten der Sicherheit: Auswärtiges Amt legt arabische Übersetzung vor

Am 1. März 2013 überreichten die Ständigen Vertreter Deutschlands und der Schweiz bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) dem OSZE-Generalsekretär Lamberto Zannier die ...

Jahresabrüstungsbericht 2012 beschlossen

Das Bundeskabinett hat am 27. Februar den 30. Jahresbericht zum "Stand der Bemühungen um Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nichtverbreitung sowie über die Entwicklung der Streitkräftepotenziale" verabs...

Bundespräsident Gauck

Bundespräsident Joachim Gauck spricht vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf am 25.02.2013

Bundespräsident Joachim Gauck besucht am 25. und 26. Februar 2013 die Institutionen des internationalen Menschenrechtsschutzes in Genf. Mit seiner Reise unterstreicht er die zentrale Bedeutung von Men...

Guido Westerwelle bei Pressekonferenz in Brüssel

Rede_BM_Westerwelle bei der 49. Münchner Sicherheitskonferenz

02.02.2013 Mr. Vice-President, Distinguished guests, Dear colleagues, Meine Damen und Herren, vor einem Jahr wetteten viele auf das angeblich unausweichliche Zerbrechen der Eurozo...

19. Ministerratstreffen in Dublin 2012

19. OSZE-Ministerratstreffen in Dublin Bild vergrößern 19. OSZE-Ministerratstreffen in Dublin (© AA)

Am 6. und 7. Dezember 2012 fand in Dublin zum Abschluss des irischen OSZE-Vorsitzes die Tagung des OSZE Ministerrats statt, an dem Staatsminister Link teilgenommen hat.   

Die OSZE weiterentwickeln


Staatsminister Link beim 19. OSZE-Ministerrat in Dublin Staatsminister Link beim 19. OSZE-Ministerrat in Dublin (© AA)

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Rede von Staatsminister Link

Erklärung des Ständigen Vertreters der Bundesrepublik Deutschland bei der OSZE, Botschafter Rüdiger Lüdeking, anläßlich der Zusammenkunft des Verstärkten Ständigen Rats Wien OSZE, 16. November 2012

zur Erklärung [pdf, 28.37k]

Erklärung des Ständigen Vertreters der Bundesrepublik Deutschland bei der OSZE, Botschafter Rüdiger Lüdeking, in der Sitzung der Gemeinsamen Beratungsgruppe des Vertrags über konventionelle Streitkräfte in Europa am 6. November 2012 in Wien

20_Jahre_KSE [pdf, 26.39k]

Forum für Sicherheitskooperation - Deutsche Erfahrungen mit parlamentarischer Kontrolle über die Streitkräfte

Ernst-Reinhard Beck, MdB, sprach am 6. Juni 2012 vor dem Forum für Sicherheitskooperation der OSZE (FSK) über die demokratische Kontrolle der Streitkräfte. Beck beschrieb Deutschlands Erfahrung mit d...

Außenminister Westerwelle empfing den neuen OSZE Generalsekretär Lamberto Zannier

Deutscher Außenminister Westerwelle empfing den neuen OSZE Generalsekretär Zannier

Am 28. September 2011 ist der neue OSZE-Generalsekretär Lamberto Zannier zum ersten Mal vom deutschen Außenminister Guido Westerwelle empfangen worden. Zu den Hauptthemen der Gespräche Zanniers im Berliner Außenamt zählten die Vorbereitungen auf den Ministerrat, die Bemühungen der OSZE um Lösung der sogenannten verschleppten Regionalkonflikte im OSZE-Raum sowie politische Strategien und strukturelle Reformvorhaben der Organisation.

Deutschland unterstützt den Prozess der Konfliktlösung zwischen der Republik Moldau und der Region Transnistrien

Als Gastgeber einer Konferenz in Rottach-Egern am Tegernsee im Juni 2012 hat das deutsche Auswärtige Amt zum wiederholten Mal persönliche Begegnungen und Beratungen zwischen den politisch Verantwortli...

Auf dem Weg zu einer Euro-atlantischen Sicherheitsgemeinschaft

IDEAS-Workshop des Zentrums für OSZE-Forschung Hamburg (CORE)

CORE

Erklaerung [pdf, 11.91k] zur deutsch-französisch-polnisch-russisch-akademischen Initiatitve "IDEAS"

Erklaerung der Deutschen Delegation anlässlich der Jährlichen Sicherheitsüberprüfungskonferenz der OSZE am 27. Juni 2012


Die kasachische Hauptstadt Astana bei Nacht

Gipfeltreffen der OSZE in der kasachischen Hauptstadt Astana

Zum Abschluss des kasachischen Vorsitzes in der OSZE im Jahr 2010 fand zum ersten Mal seit dem Gipfel in Istanbul im Jahr 1999 wieder ein Treffen der OSZE auf höchster Ebene statt. Die Staats- und Regierungschefs der 56 OSZE Teilnehmerstaaten trafen am 1. und 2. Dezember 2010 in der kasachischen Hauptstadt Astana zusammen und einigten sich in einer Schlusserklärung auf eine Konsolidierung sowie auf Weichenstellungen für die Weiterentwicklung der OSZE in  der politisch-militärischen, der Wirtschafts- und Umweltdimension und in der menschlichen Dimension.

Schlussdokument

OSZE-Webseite zum Gipfel

Rede BK'in Merkel in Astana

Weitere Reden ausgewählter Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfel

Internet und Sicherheit - ein Thema der OSZE

Das Internet ist ein öffentliches Gut und ein öffentlicher Raum. Als öffentlicher Raum beansprucht es staatliche Aufmerksamkeit im Hinblick auf
die Bekämpfung von Kriminalität, die Verhinderung böswilliger Aktivitäten und den Schutz der Privatsphäre seiner Benutzer und der Vertraulichkeit von
Daten und Netzwerken. Das Internet ist seiner Natur nach global, deshalb verlangt Internetsicherheit globale Zusammenarbeit. Deutschland ist bereit,
hierbei eine aktive Rolle zu spielen.

Artikel von Bundesaußenminister Westerwelle zur Freiheit des Internets

Der Moskauer Mechanismus - ein OSZE-Instrument zur aktuellen Überprüfung der Situation der Menschenrechte in einem OSZE Teilnehmerstaat

Die OSZE verfügt über eine Reihe von Instrumenten zur Überprüfung der Einhaltung von Verpflichtungen im Bereich der menschlichen Dimension. Hierzu gehört der Moskauer Mechanismus. mehr

OSZE-Bericht über Menschenrechtslage in Weißrussland [pdf, 676.65k]

Deutschland unterstützt Projekt zur Förderung des demokratischen Wandels bei den OSZE-Mittelmeerpartnern

Die Bundesrepublik Deutschland fördert mit einem Sonderbeitrag von 244.000 Euro ein OSZE-Projekt, das OSZE-Mittelmeerpartnern beim Aufbau demokratischer Strukturen helfen soll. Im Fokus stehen die Ach...

Der Ständige Vertreter

Botschafter Rüdiger Lüdeking

Ukrainischer OSZE-Vorsitz

Ukraine hat am 1. Januar 2013 gemäß Beschluss des 19. Ministerrats der OSZE den jährlich wechselnden Vorsitz der OSZE von Irland übernommen. Ukraine ist seit dem 30. Januar 1992  Teilnehmerstaat der OSZE.

Webseite der OSZE-Präsidentschaft

50 Jahre Élysée

Am 22.01.1963 unterzeichneten der französische Staatspräsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer in Paris den Elysée-Vertrag. Mit diesem wurde die Deutsch-Französische Freundschaft auf staatlicher Ebene begründet und damit eine enge bilaterale Zusammenarbeit geschaffen, die in ihrer Dichte und Intensität international einzigartig ist. Um diese Wegmarke in den Deutsch-Französischen Beziehungen angemessen zu würdigen, haben beide Regierungen ein Deutsch-Französisches Jahr zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrags ins Leben gerufen (September 2012 bis Juli 2013).

mehr darüber finden Sie unter

www.elysee50.de

Empfang anlässlich der Eröffnung einer Ausstellung zum Thema "50-Jahre deutsch-französische Freundschaft" am 24.01.2013 in der Hofburg, Wien

Erklärung Botschafter Rüdiger Lüdeking anlässlich des 50. Jahrestages [pdf, 22.51k]

50 Jahre deutsch-französische Freundschaft Bild vergrößern von rechts nach links: Botschafter Francois Alabrune, Frankreich, Botschafter Rüdiger Lüdeking (© Französische Botschaft)

Deutsche Menschenrechtspolitik

Human Rights Council

Menschenrechtspolitik ist eine Gesamtaufgabe der deutschen Politik: Es darf weder in der Außen-, noch in der Sicherheitspolitik oder in sonst einem  Politikbereich "menschenrechtsfreie Zonen" geben.

Leitlinien der EU zum Schutz von Menschenrechtsverteidigern

Jestina Mukoko

Deutschland und die Europäische Union setzen sich aktiv für den Schutz von Menschenrechtsverteidigern ein. Mit entsprechenden Leitlinien stellt die EU dabei sicher, dass dieser Schutz langfristig gewährleistet wird.

OSZE-Wahlbeobachtung und Friedensmissionen

Informationen über Rekrutierung und Entsendung von Personal für internationale Friedensmissionen und Wahlbeobachtungseinsätze bietet das "Zentrum für internationale Friedenseinsätze" (ZIF).

Informationen über Deutschland

Handbuch "Tatsachen über Deutschland"

"Tatsachen über Deutschland" liefert umfassende und aktuelle Informationen über Deutschland.

Adresse der Ständigen Vertretung

Gebäude Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft in Wien)

Wir befinden uns im gleichen Gebäude wie die

Deutsche Botschaft in Wien :

Metternichgasse 3
1030 Wien

Tel.: (+ 43 1) 711 54 -0
Fax: (+ 43 1) 711 54 262